Thuner Gemeindewahlen 2026
Die nächsten Thuner Gesamterneuerungswahlen finden am 29. November 2026 statt. Die Stimmberechtigten von Thun wählen an diesem Tag das 40-köpfige Parlament (Stadtrat), die 5-köpfige Exekutive (Gemeinderat) und das Stadtpräsidium neu. Und zwar für vier Jahre – und damit für die Legislatur 2027 – 2030.
Richtungsweisende Wahlen
Aufruf zur Wahlbeteiligung
SVP-Wahlziele 2026
Es werden richtungsweisende Wahlen. Für den Gemeinderat gilt als Ziel: Rückeroberung der bürgerlichen Mehrheit. Im Parlament will die wählerstärkste Partei Thuns mindestens um einen Sitz zulegen.
Am 29. November 2026 sind alle Thuner Stimmberechtigten aufgefordert und in der Pflicht, sich an den Gesamterneuerungswahlen aktiv zu beteiligen. Gefordert sind insbesondere Wählerinnen und Wähler mit bürgerlichem Gedankengut – denn es braucht jede Stimme. Wer bürgerlich denkt, lebt und handelt, geht am 29. November an die Urne. Die Wahlen sind kein Selbstläufer. Zur Erinnerung: In den letzten 100 Jahren ist in Thun die Beteiligung an kommunalen Wahlen um sage und schreibe 45 (!) Prozentpunkte zurückgegangen. Noch bis Mitte der 1950er-Jahre lag sie bei 80%. Obwohl die Zahl der Stimmberechtigten in Thun zwischen 1970 und 2022 von 22'500 auf 31’434 angestiegen ist, sank dabei unerklärlicherweise die Zahl der abgegebenen Wahlzettel im selben Zeitraum von 13'953 auf 10'005 – was noch einer Wahlbeteiligung von 31,8% entspricht. Wer also für Thun lebt und hier beheimatet und stimmberechtigt ist, hat am 29. November 2026 einen Auftrag: Wählen – und zwar bürgerlich.
Für den Gemeinderat gilt als Ziel: Rückeroberung der bürgerlichen Mehrheit. Im Parlament will die wählerstärkste Partei Thuns mindestens um einen Sitz zulegen. Um das zu erreichen, ist die SVP Thun bestrebt, Listenverbindungen mit den anderen bürgerlichen Parteien - DA Thun und FDP Thun - einzugehen. Da die Wahlen nach Proporzsystem laufen, zählt für die bürgerlichen Parteien jede Stimme – um entsprechende Sitzgewinne zu erzielen. Für den Gemeinderat bedeutet das: Mindestens drei Sitze.
Die bürgerlichen Parteien setzen beim Stadtpräsidium 2026 ein Zeichen – und unterstützen gemeinsam SVP-Kandidatin Eveline Salzmann. Das Stadtpräsidium soll über 2026 hinaus in bürgerlicher Hand bleiben – wie dies schon seit 2010 erfolgreich der Fall ist. Im Stadtrat strebt die SVP Thun mit aktuell 9 Sitzen mindestens einen zusätzlichen Sitz an. Zudem will sie wählerstärkste Partei von Thun bleiben.